• Ellen Deranek

Damen- und Herrensitzung - ausverkauft - Super Stimmung

Ein ausverkauftes Bürgerzentrum, ein super, tolles Publikum, das nicht mit Ovationen geizte, sondern von Anfang an mitging. Ein prima Programm, ein stimmloser Sitzungspräsident, sowie ein erkrankter Musiker und Büttenredner.

Aber der Reihe nach.

Schon kurz nach Weihnachten hieß es, „ausverkauft“, „nichts geht mehr“. Und dann kam der 15.2.2020 und die Damen- und Herrensitzung des TSV Nieder-Ramstadt startete um 19.11 Uhr.

Verblüffenderweise saß kein Frank Köth auf dem Präsidentenstuhl und kein Sascha Eck an der Hammondorgel.

Niels Starke, der stellvertretender Sitzungspräsident, erklärte in Reimen die sich kurz zuvor ergebene Situation. Frank Köth stimmlos, da erkrankt, ebenso Sascha Eck.

Niels Starke übernahm daher das Zepter und führte souverän durch das ganze Programm.

Die Lollipops, als erster Programmpunkt zeigten ihr Können mit einem von Nina Schütz, Charly und Evelyn Schachtebeck einstudiertem Tanz, ganz cool. Dann kam eine Neuerung: ein Tanz-Duo. Sophie Pullmann und Patricia Delimata, zwei Gardemädchen der Kadettengarde zeigten ihr tolles Können und begeisterten das Publikum mit der Polka „Wenn nicht jetzt, wann dann!“, die von Ellen Deranek einstudiert wurde.

Jetzt war Niels Starke als Protokoller an der Reihe. Doch zunächst musste er sich mit einem Arbeiter des Bauhofes herum schlagen. Dieser bestand auf der Durchführung bzw. Einhaltung neuer Verordnungen, was eine Darbietung fast unmöglich machte. Aber in gewohnter Art und Weise:“ Alles für die Katz“ konnte das Protokoll dann doch schließlich durchgeführt werden. Niels nahm wie immer die Gemeindepolitik ins Visier, kritisierte vor allen Dingen, die vielleicht neuformulierten Vereinsförderungsrichtlinien, und stellte klar und deutlich fest: Die Vereine sind das Herz einer Gemeinde.


Die Präsidentengarde zeigte mit ihrer Polka, einmal mehr ihr tänzerisches Vermögen. Einstudiert wurde dieser Tanz von Nicole Pullmann. Toll. Ebenso wie bei den Lollipops verlangte das stehende Publikum eine Zugabe.

4 junge Damen aus den eigenen Reihen präsentierten dem Publikum ein Abba-Medley und ernteten großen Applaus. Florian Göbel, als Satan, zeigte sein darstellendes Talent und die Zuhörer kamen aus dem Lachen nicht mehr hinaus. Der Gardetanz der Kadettengarde, auf Spooky scary skeletons, der das Motto des Abends verdeutlichte, zeigte einmal mehr, was Jugendarbeit Positives für jeden Verein bedeutet. Auch hier war Ellen Deranek als Trainerin verantwortlich.

Den ersten Teil des Programms beendete die Große Garde mit Ihrer Polka auf ein Michael Jackson Medley.

Ein super Showtanz der Kadettengarde, riss das Publikum nach der Pause sofort wieder von den Stühlen. Effektvoll die Gerippe-Kostüme im Blaulicht auf den Ohrwurm „Monsterparty“ von den Ärzten. Dann kamen Andrea Berg, alias Roman Göbel, der dies wie immer toll darbrachte, und Andre Roters alias Andre Rot. Dieser sang und rockte über die Bühne, bis ihm der Schweiß in die Augen lief. Andre Roters ist die zweite Kampagne als Mitglied bei uns und nicht mehr wegzudenken.

Die „Wackelkandidaten“, unser Männerballett, zeigte das Können, das sie unter den Leiterinnen Fabienne Müller, Sara Aras und Isabelle Heppenheimer erlernt haben. Es ist schon faszinierend, was die Junges sich alles so zutrauen. Peter Jeckel in gewohnter hintergründiger Art, begeisterte einmal mehr das Publikum. Auch er nicht mehr aus der Rämschter Fastnacht wegzudenken. Dann kam Olga Orange mit einer Transvestiten Show, einmalig. Er/sie nahm sich gleich das Publikum vor, hier am meisten Bernd Starke, der das aber mit großem Humor über sich ergehen ließ. Mit dem Körpergewicht hatte er/ sie es die meiste Zeit. Dann folgende das große Finale mit Luftschlangenvorhang wurde wieder mit Livegesang von Andre Roters durchgeführt, sehr zum Vergnügen des Publikums, das eigentlich von Anfang stehend und applaudierend die Sitzung verfolgten. Einfach ein tolles Publikum. Ein durch und durch gelungener Abend ging um 24.00 Uhr zu Ende und alles strömte zur Bar, an der noch lange dieser Abend gefeiert wurde.

Ramscht Helau – Margaret Neunhoeffer



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