top of page

„Fachkräftemangel“ auch im Sport! - Aktuell in der Abteilung Gymnastik – Kampfsport und Fußball

Autorenbild: Ellen Deranek
Ellen Deranek
vor 42 Minuten
2 Min. Lesezeit

Aktuell in der Abteilung Gymnastik – Kampfsport und FußballTSV Nieder-Ramstadt e.V. sucht Übungsleiter, Trainer, Sportlehrer oder begeisterten Sportler, der unterrichten möchte:



Aktuell in der Abteilung Gymnastik – Kampfsport und Fußball





Überall herrscht Fachkräftemangel - in der Pflege und auf Flughäfen, Restaurants reduzieren ihre Öffnungszeiten- das Problem pressiert und zieht immer weitere Kreise.


Fachkräftemangel auch im Sport? Ja! Insbesondere im Kinder- und Jugendbereich. Es gibt ganz unterschiedliche Gründe, die – nicht nur Sportvereine – betreffen.


Zwar kommt es ein wenig auf den Standpunkt an, aus dem die Frage betrachtet wird: Fußball-Bundesligisten dürften kein Problem haben, eine kompetente und gut ausgebildete Fachkraft als Trainer zu verpflichten. Hier gibt es genügend Geld (für die Profis.)


In den untersten Ligen, geschweige denn im Nachwuchsbereich im Sport generell – insbesondere in den allgemeinen Angeboten, speziell für Kinder und Jugendliche sieht das alles anders aus. Da sind Vereine froh, wenn sich einige wenige Eltern oder ältere Geschwister bereit erklären, den Trainingsbetrieb halbwegs verlässlich und zur festen Freude der Kinder „geräuschlos“ zu leiten - Hauptsache, das Training findet überhaupt statt!


Das Problem des Fachkräftemangels im Sport hat sich über viele Jahre aufgebaut. Wer auf die einschlägigen Seiten im Internet geht, wird feststellen, daß landesweit Trainer und Übungsleiter händeringend gesucht werden. Doch wo liegen die Gründe? Diese sind sehr vielfältig.


Das Problem des Fachkräftemangels im Sport fängt schon wo anders, und zwar „öffentlichen Orten“, an. So werden im Kindergarten oder in der Schule insgesamt und für den Sportunterricht speziell die Stunden für Sport- und Schwimmen immer mehr gekürzt, und das schon im Kindergarten oder Grundschule, wo doch jeder weiß, wie wichtig Bewegung für Kinder ist. So aber kommen die Kinder, schon im kleinsten Alter, nicht mit Sport in Verbindung. Und wer als Kind oder Jugendlicher nicht die Begeisterung für z. Bsp. eine Sportart kennengelernt hat, wird nur sehr schwer davon zu überzeugen sein, sich später als Erwachsener in einem Sportverein als Trainer oder Übungsleiter zu engagieren.


Allgemein läßt sich jedoch auch feststellen, daß die Bereitschaft, sich länger als für ein zeitlich befristetes Projekt, freiwillig ehrenamtlich zu engagieren, insbesondere bei der Jugend, sehr abgenommen hat. Doch gerade in Sportvereinen ist eine Regelmäßigkeit, wie in der Schule, äußerst wichtig. Ständiges Wechseln bei den Trainern und Übungsleitern wird -wie in der Schule – weder von den Kindern, noch den Eltern, noch den Vereinen selber, gerne gesehen.


Auch finanzielle Aspekte sind ein Grund. Viele Vereine müssen mit den Mitgliedsbeiträgen die Honorare für Übungsleiter und Trainer finanzieren, und häufig liegen diese unter dem Mindestlohn, da nicht genügend finanzielle Mittel nicht zur Verfügung stehen.



Doch wie sagte schon John F. Kennedy: „Schau nicht danach, was Dein Land für Dich tut, sondern schau, was Du für Dein Land tun kannst.“


Und mit diesem Aufruf hoffen wir, Trainer/Innen und/oder Übungsleiter/Innen insbesondere für das Kinder-Ju-Jutsu-Training und die E-Jugend-Fußballkinder zu finden. Bewerbungen oder Anfragen an kontakt@t-s-v.de.


Ellen Deranek, TSV Nieder-Ramstadt e.V.

 
 
 

Kommentare


bottom of page