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„Ramscht Helau“ und ein herzliches Willkommen zur 60. Große Damen- und Herrensitzung des TSV Nieder-Ramstadt e.V.

  • Autorenbild: Ellen Deranek
    Ellen Deranek
  • 23. Feb.
  • 3 Min. Lesezeit

„Wir geben die Manege frei, für die Rämschter Narretei“


Unter diesem Motto stand die 60. Kampagne der Abteilung Karnevals und so startete am 07. Februar 2026 pünktlich um 19:11 Uhr die 60. große Damen und Herrensitzung mit dem Einmarsch des Elferrates und der Garden. In dem ausverkauften Saal des Bürgerzentrums hatten sich sehr viele Besucher entsprechend dem Motto als Clown, Zauberer etc. verkleidet. Sitzungspräsident Niels Starke eröffnete die Sitzung mit seinem gewohnt schlagfertigen Worten. und so begrüßte das gut gelaunte Publikum.


Die große Damen- und Herrensitzung begann mit den Jüngsten der Abteilung. Inzwischen tanzen 26 Jungs und Mädchen in den beiden Lollipop Gruppen unter der Leitung von Karolin

Jung. Die drei bis fünfjährigen „Lollipops“ tanzten als putzige Elefanten über Bühne. Es ist einfach süß anzusehen! und keinen stört es, wenn die Kinder stehen oder sitzen bleiben oder an der falschen Stelle das falsche Bein hochheben und so bekam diese Gruppe als erstes die Möglichkeit, Ihr Können mit einer Zugabe nochmal zu zeigen.


Belohnt für diese Leistung wurden alle mit dem diesjährigen Hausorden; dieses Jahr gesponsert von den beiden Ehrenmützenträgerinnen, Margaret Neunhoeffer und Ellen Deranek.


Und dann ging es gleich weiter mit den „Dancing Lollys“, die als braune Äffchen tackt- und schrittsicher das Publikum begeisterten, auch sie durften nach der Übergabe des Ordens ebenfalls eine Zugabe geben.


Anschließend kam Florian Göbel, aus den eigenen Reihen, der in seiner Büttenrede über das lange, anfangs interessante als Gummipuppe erzählte, die später irgendwie vergessen wird.


Nach der Musik aus dem Film „Mary Poppins „Super-Cali-fragil-istic-expi-ali-docious“ kam das junge Funkenmariechen, Pauline Wagner auf die Bühne. Leider durch einen Armbruch gehandicapt tanzte sie die sehr schnelle Polka.


Aus Griesheim angereist, war die Damen-Tanz-Gruppe des Studio Non-Stop, die in den rot-schwarzen Anzügen einen ruhigen, Showtanz darboten.


Das Protokoll von Niels Starke; Sitzungs-Präsident und seit zwei Jahren Bürgermeister der Gemeinde Mühltal beschäftigte sich, auf Grund der anstehenden Kommunalwahlen, eher mit den ausufernden, bürokratischen Anforderungen in der EU.


Es folgte die Präsidentengarde mit einer hervorragenden Polka, welche das Publikum von den Stühlen riss. Auch für diese jungen Damen gab es den Orden und eine Zugabe, und wie erstaunlich ist es, welches Können die Mädels auf die Bühne brachten, die sich selber trainieren. 


Am Ende des ersten Teiles kam Andre Volkery als Zauberer auf die Bühne, denn eine derartige Darbietung darf in keinem Zirkuszelt fehlen.


Zum Abschluß seiner Zaubershow kam Pauline Wagner als Showgirl auf die Bühne und begleitete tänzerisch die Gesangsdarbietung „Ich bin eine Karnevalsmaus“ von André Volkery.


Die „Chaoten“ aus Eberstadt eröffneten den zweiten Teil des Abends und sorgten nach der Pause wieder für den nötigen Schwung und Stimmung im Publikum.


Andreas Kirsch kam mit seinem eher nachdenklichen Vortrag „ich bin so schüchtern“ und gab einen Eindruck, wie das Lebens eines schüchternen Menschen in der so quirligen Gesellschaft so ist.


Die „Golden Girl“, Lena Porlein und Sarah Füllhardt, erzählten musikalisch mit tänzerischen Einlagen, welche „Eignungstests“ sie für Zirkusauftritte absolvieren mußten.


Für einen kurzen Moment verließ Sascha Eck seinen Pult an der Kapelle und unterhielt das Publikum mit als Leiter der Gesangsgruppe „Die Schobbepetzer“; sie brachten richtig, viel Stimmung in die Halle.


Sicherlich der größte Höhepunkt dieses Abends war das Rämschter-Männer Ballett-die Wackelkandidaten. Diese herrlichen, athletischen Körper, trainiert von Sara Arras, zeigten als Kraftmänner, Zauberer und Clowns welche Anforderungen an sie als mögliche Zirkusmenschen gestellt werden.


Sie hatten die Lacher auf Ihrer Seite und wer Lust hat, sich dieser Gruppe anzuschließen; ab September wird wieder regelmäßig sonntags von 18 bis 19:00 Uhr trainiert.


Das Programm beendete die Präsidentengarde mit einem rhythmischen Showtanz und leiteten über in das Finale von Andi Rot (alias André Volkery). Mit diesem fulminanten Finale inkl. Luftschlangenvorhang endete die diesjährige Sitzung.





Und alle sowohl die Akteure anderes Publikum waren sich einig: ein toller Abend ging zu Ende mit der Erkenntnis; Karneval lebt in Ramscht.


Freuen wir uns auf das nächste Jahr wenn es dann wieder „Ramsch Helau!“ heißt.


Ellen Deranek für die Abteilung Karneval

 
 
 
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